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Quartiersmanagement Spandauer Neustadt

Gebietsbeauftragte im Programm Sozialer Zusammenhalt

Programm

  • Städtebauförderung Sozialer Zusammenhalt

Leistungszeitraum

  • Seit 2009

Auftraggeber*in

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin
Verantwortlich:
Yasemin Şahin
Yasemin Şahin
M.Sc. Stadt- und Regionalplanung

Quartiersentwicklung
Fördermittelmanagement
Integrierte Entwicklungskonzepte
Sozialraumanalysen

Tel.: +49 30 28 83 22 28,
Tel.: +49 176 16 37 18 03
sahin.yasemin(at)stern-berlin.de

Die Spandauer Neustadt liegt nördlich der Altstadt Spandau und erstreckt sich über rund 43 Hektar zwischen Falkenhagener Straße und Neuendorfer Straße. Geprägt ist das Gebiet durch eine gründerzeitliche Blockrandbebauung. Angrenzend befindet sich eine Wohnsiedlung der Berliner Bau- und Wohnungsbaugenossenschaft von 1892 eG. Im Gebiet leben etwa 10.600 Bewohner*innen mit vielfältigen Altersgruppen und Erfahrungen. Zentrale Einkaufsmöglichkeiten auf der Schönwalder Straße, die Grünanlage Koeltzepark sowie bedeutende historische Gebäude wie die Lutherkirche mit dem Lutherplatz prägen das Quartier zusätzlich.

Seit 2009 wird das Quartiersmanagement Spandauer Neustadt durch ein Team von der S.T.E.R.N. begleitet. Ziel ist es, den Stadtteil als lebenswerte und inklusive Umgebung für alle Bewohner*innen zu gestalten. Das Quartiersmanagement nimmt dabei eine zentrale koordinierende Rolle ein: Es vernetzt Bewohner*innen, lokale Initiativen, Vereine und die Verwaltung, steuert Projekte, bündelt Informationen und sorgt dafür, dass Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Durch diese koordinierende Funktion werden Ressourcen effizient genutzt, Doppelstrukturen vermieden und die Aktivitäten im Viertel strategisch auf die Entwicklung des Quartiers ausgerichtet.

In enger Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen werden Projekte initiiert, die darauf abzielen, die Qualitäten und Potenziale des Gebietes zu stärken, die Lebensbedingungen und Chancen der Bewohner*innen zu verbessern und eine aktive, lebendige Nachbarschaft zu fördern. Die Finanzierung erfolgt über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“. Alle Maßnahmen orientieren sich am Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) sowie dem Abschlussplan des QM-Verfahrens Spandauer Neustadt und decken zentrale Themenfelder wie Integration, Bildung, öffentlicher Raum, Gesundheit, Beteiligung sowie Klimaschutz ab. Zusätzlich stehen Mittel des Baufonds zur Verfügung, über die gezielt Ankerorte im Kiez unterstützt und gestärkt werden, um den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu fördern.

Ein exemplarisches Projekt ist die „Aufsuchende und Aktivierende Familienarbeit – fAmILiEn“ (AILE = Familie), das vom lokalen Träger der Spandauer Jugend e.V. in der Zeit von 2024-2026 durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, bestehende Barrieren zu identifizieren und abzubauen, die den Zugang zu familiengerechten Angeboten erschweren. Das Team geht aktiv auf Familien zu, führt Befragungen in mehreren Sprachen durch und arbeitet eng mit lokalen Akteur*innen zusammen, um Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern leicht zugänglich zu machen. Das Quartiersmanagement unterstützt und koordiniert solche Projekte, indem es Beteiligte zusammenbringt, den Austausch moderiert und die Umsetzung begleitet.

Insgesamt fungiert das Quartiersmanagement Spandauer Neustadt als zentrale Anlaufstelle und koordinierende Instanz für Informationen, Vernetzung und Mitgestaltung – für alle, die im Viertel wohnen, arbeiten oder sich engagieren möchten. Es sorgt dafür, dass lokale Initiativen, Projekte und Angebote miteinander verbunden sind und strategisch zum Nutzen des gesamten Quartiers wirken.

Unsere Leistungen im Projekt

  • Gebietsbeauftragung im Programm Sozialer Zusammenhalt mit Fokus auf soziale Stabilität und Integration
  • Unterstützung bei der Steuerung des Förderverfahrens, der Projektentwicklung und der Programmplanung mit Schwerpunkt auf Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Nachbarschaften
  • Initiierung und Begleitung von Projekten zur Stärkung des Quartiers
  • Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement und Netzwerken, auch über die Programmlaufzeit hinaus
  • Moderation und Organisation des Spandauer Neustadt Forums sowie weiterer Beteiligungsgremien und Vernetzungstreffen
  • Konzeption und Umsetzung von Mitmachaktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum
  • Kontinuierliche Presse und Öffentlichkeitsarbeit, inklusive Kiezkartenbroschüre und Beiträgen für die städtische Projektwebseite

 


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