
Im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren und Quartiere / Städtebaulicher Denkmalschutz“ begleiten wir die nachhaltige Entwicklung dieses innerstädtischen Quartiers mit rund 20.000 Einwohner*innen.
Das Gebiet zeichnet sich durch eine besondere städtebauliche Qualität aus: Der Landwehrkanal mit seinen Uferpromenaden, die denkmalgeschützte gründerzeitliche Bausubstanz, markante Bauwerke aus den 1970er und 80er Jahren sowie bedeutende Platzräume prägen das Bild eines historisch gewachsenen, zugleich lebendigen Stadtteils im Herzen Kreuzbergs.
Im Rahmen der Gebietsentwicklung übernimmt S.T.E.R.N. vielfältige Aufgaben – von der konzeptionellen Planung bis zur konkreten Umsetzung:
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Erneuerung sozialer Infrastruktur, insbesondere Schulen und Kitas
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Qualifizierung von Grün- und Freiflächen, z.B. an der Uferpromenade oder im Bereich Urbanhafen
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Projektvorbereitung: Begleitung von Machbarkeitsstudien, Wettbewerben und Vergabeverfahren
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Projektsteuerung, z.B. bei der Neugestaltung der Schulhöfe der Carl-von-Ossietzky-Schule
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Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit: Organisation von Rundgängen, Online-Beteiligung, Infoveranstaltungen und begleitender Kommunikation
In den Jahren 2015 und 2022S.T.E.R.N. die Fortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Ziel war es, die positive Entwicklung des Quartiers als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort weiterzuführen. Dabei wurden zentrale Zukunftsthemen wie der Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel, die soziale Infrastruktur sowie die Förderung des Umweltverbundes (Fuß- und Radverkehr) berücksichtigt.
Auf Basis umfassender Bestandsanalysen erarbeiteten wir ein räumliches Leitbild, Leitsätze zur Gebietsentwicklung und einen aktualisierten Maßnahmenkatalog. Dabei wurden erstmals auch klimawirksame Maßnahmen systematisch geprüft und integriert. Die Fortschreibung erfolgte in enger Abstimmung mit den Auftraggebenden sowie unter aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit über Rundgänge, Online-Formate und Veranstaltungen.
Der integrative und ressortübergreifende Ansatz steht im Zentrum unseres Handelns: Durch enge Zusammenarbeit mit Fachämtern, lokalen Akteur*innen und der interessierten Öffentlichkeit stellen wir sicher, dass Maßnahmen nicht nur fachlich fundiert, sondern auch sozial akzeptiert sind. Die Umsetzung erfolgt unter Berücksichtigung finanzieller und personeller Ressourcen, abgestimmt auf die Prioritäten der Gebietsentwicklung.